Große Sorge um den Wohnungsmarkt

Eine repräsentative Umfrage der SPD-Fraktion im Landtag NRW zeigt: Die Menschen haben große Sorgen mit Blick auf den Miet- und Wohnungsmarkt

Von mehr als 2.500 Befragten landesweit hat fast jede und jeder Zweite in NRW inzwischen die Sorge, sich eine bezahlbare Wohnung oder ein bezahlbares Haus künftig nicht mehr leisten zu können. Das ist alarmierend und zeigt: Der Zustand des Wohnungsmarkts in NRW ist katastrophal. Bei den Menschen in NRW herrscht Wohnungsangst.

Hier muss dringend etwas passieren. 84,7 Prozent der Befragten fordern, dass die Landesregierung mehr in bezahlbares Wohnen investiert. Das unterstützen wir als SPD. Deshalb kämpfen wir für den sozialen Neustart in der Wohnungspolitik. Pro Jahr wollen wir 100.000 neue Wohnungen bauen, davon 25.000 mietpreisgebundene. So stellen wir sicher, dass auch einkommensschwächere Haushalte in Zukunft eine Wohnung in ihrer Stadt finden. 

Auch um den Mieterschutz in NRW ist es schlecht bestellt. Damit die Mieten nicht weiter steigen, fordern 66,7 Prozent, dass der Mietschutz gestärkt wird. Das Signal ist klar: Die Menschen in NRW wollen eine Politik, die allen gutes und bezahlbares Wohnen ermöglicht. Doch dafür ist aktuell nicht gesorgt. Die Landesregierung hat wichtige Teile des Mieterschutzes ausgehebelt. Wir wollen die bundesrechtlichen Möglichkeiten des Mieterschutzes wieder nutzen. Das haben die 10 Millionen Mieterinnen und Mieter in NRW verdient. Und dafür spricht die Umfrage eine ganz klare Sprache.

Claudia Steinberg, stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bickendorf/Ossendorf und Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Kölner Gartensiedlung

„Bei den Menschen wächst die Angst, dass sie sich keine bezahlbare Wohnung mehr leisten können. In Köln ist das inzwischen schon fast jede*r Zweite, wie die Umfrage der SPD-Fraktion im Landtag ergeben hat. Das ist dramatisch. Das müssen wir ganz schnell ändern. Deshalb unterstützen wir als SPD in Bickendorf und Ossendorf die Initiative der SPD-Landtagsfraktion für gutes und bezahlbares Wohnen.“

Claudia Steinberg, stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bickendorf/Ossendorf und Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Kölner Gartensiedlung

Und das sagen die Kölner*innen in der Umfrage:

Für 68,1 Prozent der Kölner*innen muss der Mieterschutz gestärkt werden, damit die Mieten nicht weiter steigen.

45,8 Prozent machen sich Sorgen, sich eine bezahlbare Wohnung oder ein bezahlbares Haus künftig nicht mehr leisten zu können.

Sogar 85,9 Prozent der Kölner*innen fordern, dass die Landesregierung mehr in bezahlbaren Wohnraum investieren muss.

SPD in Köln fordert: 500 Millionen Euro für bezahlbares Wohnen nur in Köln!

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Köln ist dramatisch, die Mieten explodieren. Bezahlbares Wohnen ist die große Herausforderung unserer Stadt. Die Stadt muss jetzt handeln. Wir fordern 500 Millionen Euro für den Kölner Wohnungsbau in den nächsten fünf Jahren. Es sind also 100 Millionen Euro pro Jahr. Die bisherige Summe für das Wohnungsbauförderbudget der Stadt liegt bei rund 33 Mio. Euro pro Jahr, wir möchten sie ungefähr verdreifachen.
Unser Ziel ist es, dass mehr öffentlich geförderte Wohnungen entstehen (umgangssprachlich Sozialwohnungen genannt). Die Förderzahlen lagen bislang deutlich unter den eigentlich geplanten 1.000 öffentlich geförderten Wohnungen (auch das ist schon zu wenig). Köln braucht dringend volle Kraft für bezahlbares Wohnen – die entschlossene Ausweitung der Förderung ist unsere Antwort.

Bis zum Jahr 2030 fallen unter dem Strich voraussichtlich fast 4.000 öffentlich geförderte Wohnungen weg, insgesamt hat Köln dann noch ca. 35.000. Allerdings nur, wenn wie bislang geplant jedes Jahr 1.000 neue öffentlich geförderte Wohnungen bezugsfertig werden. Angesichts der Tatsache, dass fast jeder zweite Kölner einen Anspruch auf einen Wohnungsberechtigungsschein hätte, ist das jedoch viel zu wenig.

Das wichtigste Ziel sind 2.000 neue, bezugsfertige Sozialwohnungen pro Jahr. In den nächsten fünf Jahren also 10.000. Mit den 500 Millionen kann die Stadt eine ganze Reihe von Maßnahmen finanzieren, die zu diesem Ziel beitragen.

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